Roegadyn
Die Roegadyn
auch “das verwegene Volk” genannt
Sie sind von unbekümmertem Gemüt, ihre großen Körper strotzen nur so vor Muskeln, und sich in Tollkühnheit zu übertreffen gehört zu ihren Bräuchen. Die “Seewölfe” unter ihnen bereisen die Weltmeere, fühlen sich jedoch hauptsächlich in Stützpunkten im Nordmeer zu Hause. Viele von ihnen kann man auf den Schiffen entdecken, die den Hafen von Limsa Lominsa anlaufen. Sie verdingen sich als Söldner und Leibwächter – oder aber auch als Piraten. Jedoch kann man auch selten diejenigen Roegadyn antreffen, die in den Bergen unweit Ul’dahs leben und “Lohengarde” genannt werden.
Als ein Volk von Seefahrern landeten sie einst an Eorzeas Küste, zu einer Zeit, als der Anblick der Segel ihrer Schiffe die Dorfbewohner noch in Angst und Schrecken versetzte.
Nach der Aufstellung einer Kriegsflotte in Limsa Lominsa wurde die Piraterie für sie allerdings ein gefährliches Pflaster.
Viele besannen sich auf ihre friedfertigen Wurzeln, denn in ihrer Heimat, den Inseln weit draußen im Nordmeer, lebten sie vorwiegend als Fischer. Viele von ihnen arbeiten nun als Matrosen auf Handelsschiffen oder aber auch für die Limsische Armada.
Da sie genauso offenherzig wie großzügig sind, hört man ihr unglaublich lautes Lachen in den Hafenkneipen immer wieder gern.
Ihr Volksstamm lebt seit Generationen an einen uralten Vertrag gebunden in den Bergen, nah den Kratern feuerspeiender Vulkane. Dieser ungewöhnliche Lebensraum und ihre rotbraune Hautfarbe brachte ihnen den Namen Lohengarde ein. Um das harte Leben in dieser unwirklichen Umwelt, in der keine Ernte gedeiht, zu meistern, ist es Brauch, den zweitältesten Sohn zur Arbeit in die Städte zu schicken. Dank ihrer robusten Gesundheit und ihrer stählernen Muskeln sind ihre Dienste als Wachen, Leibwächter und Söldner bei ihren Auftraggebern begehrt, weshalb sie im Gegensatz zu den Erstgeborenen oft ein Vermögen machen.








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